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UB40 melden sich mit Cover-Album zurück

UB40 - "A Real Labour Of Love" - News

"A Real Labour Of Love" ist der Titel des neuen UB40-Albums, featuring Ali, Astro & Mickey, das am 2. März 2018 bei UMG als CD, als Coloured Vinyl (2LPs) und digital erscheinen soll. Die Vorab-Single "She Loves Me Now" steht als Stream, Download und Instant Grat Track für Vorbesteller zur Verfügung. Die Gründungsmitglieder, Sänger Ali Campbell, der zweite Sänger Astro und Keyboarder Mickey Virtue standen dreimal an der Spitze der UK Singles Charts. Aber auch international feierte die Band große Erfolge und verkaufte bis heute 70 Millionen Alben. Mit "A Real Labour Of Love" soll uns das Trio jetzt einen neuen Blickwinkel auf Hit-Songs bieten, wobei das Hauptaugenmerk auf Reggae-Titeln aus den 1980er Jahren liegen soll.

Zwischen 1983 und 1998 produzierten UB40 drei 'Labour Of Love'-Alben und erreichten mit Hits wie "Cherry Oh Baby" von Eric Donaldson, "Kingston Town" von Lord Creator und "Come Back Darling" von Johnny Osbourne ein weltweites Publikum. Mit ihrer Reggae-Version von Neil Diamonds "Red Red Wine" führten sie auf beiden Seiten des Atlantiks die Charts an.

Und nun, 20 Jahre später, erweckt der Dreier laut Ankündigung das Konzept zu neuem Leben und wendet sich Songs aus einer anderen, späteren Zeit zu. Die meisten Lieder auf der neuen Scheibe sollen Songs sein, die den Reggae der Achtziger prägten, in denen Dance Hall und Reggae den Mainstream eroberten. Das Konzept war aber flexibel, sodass vereinzelt auch ältere Songs von der Band berücksichtigt wurden: Stevie Wonders "A Place In The Sun" ist ein Motown Klassiker aus dem Jahr 1966. Und mit "How Could I Leave" von Dennis Brown und "International Herb" von Culture sind auch Songs aus den späten Siebzigern auf dem neuen Album zu finden.

"A Real Labour Of Love" wurde in den Dean Street und RAK Studios aufgenommen und abgemischt. Produziert wurde es von Ali, auf sechs der 16 Titel singt Astro. Hinter den beiden Sängern steht eine elfköpfige Band. Leider wird diese neue Platte laut dem Label auch immer mit dem Tod des langjährigen Posaunisten John Johnson verbunden sein. John spielte früher bei Simply Red und stieß vor sieben Jahren zu Ali. Er spielt auf dem Album, verstarb aber am Vorabend eines Benefiz-Auftritts, bei dem die Band Geld für seine Krebsbehandlung sammeln wollte. Das Album ist ihm gewidmet.

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