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Die RockTimer: Christoph Segebard
![]() Ich war sechs, als ich zum ersten Mal Black Sabbath hörte. Es war gerade 1990, ich war noch klein, und hatte keine Ahnung von all den Metalbands, die es inzwischen gab. Es war also ein bisschen so, als würde ich noch einmal in den 70ern sein und etwas völlig Neues erleben. Seit dieser Zeit war ich rastlos und immer auf der Suche nach meinem ersten kompletten Black Sabbath-Album, welches ich erst Jahre später kriegen sollte: "Dehumanizer". Es war der offizielle Startschuss für mein Leben mit dem Metal und im Besonderen mein Leben mit Black Sabbath, die einen guten Teil des Soundtracks beigesteuert haben. Später entdeckte ich Dio's Soloband und liebte sie, Ozzy's Soloband, von der ich mich seit einigen Jahren abgewendet habe, und immer mehr verwandte Bands. Bei jeder neuen Band, die ich entdeckte, kamen noch zwei dazu, und so weiter.
Irgendwann entdeckte ich auch meine Liebe zum Prog - ich glaube, es geschah durch "Promised Land" von Queensrÿche - die wieder viele Bands auf mich einprasseln ließ. Meine offzielle Lieblingsband heute nennt sich Deadsoul Tribe.
Ich war schon lange ein festes Mitglied des Tony Iommi Message Boards, als eines Tages Ulli vorbeikam und einen Thread eröffnete, in dem er auf das Review zu "Fused" hinwies. …Ich war bis dahin immer der einzige Deutsche dort, und wir kamen gleich ins Gespräch. Da ich schon seit Jahren Hobbyschriftsteller bin und gleichzeitig Musikliebhaber, lag es nahe, irgendwann CD-Kritiken zu schreiben. Und wie es der Zufall wollte, hatte ich ein paar Tage zuvor gerade zwei Reviews zu Dio-Alben geschrieben - nur aus Spaß. Die gefielen den Rocktimern, und so schrieb ich noch mehr Reviews über Alben, die mir gefielen. Bis Ulli dann irgendwann fragte, ob ich nicht mal eine Promokopie kriegen möchte, die dann allerdings auch mit Pflichten verbunden ist. Ich wollte, und aus der ersten Promo sind inzwischen sehr viele geworden.
Was ist das Schlimmste für einen Musikkritiker? …Wenn eine Band toll ist, ist alles in Butter. Wenn eine Band schlecht ist, ist es das auch, auch wenn man enttäuscht ist, seine Zeit Schrott widmen zu müssen, denn eine Band so richtig zu verreißen, lässt das Teufelchen auf der linken Schulter breit grinsen. Schlimm wird es erst, wenn eine Band kommt, die mittelmäßig ist. Keine Angriffsfläche bietet, aber langweilig und unspektakulär ist. Das ist das Schlimmste, was mir passieren kann, denn dann geht mir der Stoff aus und das Review wird kurz und ebenfalls langweilig und unspektakulär.
Aber bei all den Promos war auch viel Gutes dabei, sogar Bands, die ich in der Zukunft unterstützen werde. Mir fallen auf Anhieb Dyecrest, Malpractice, Medea, Degree Absolute oder Enemies SWE ein.
Meine Lieblingsbands in keiner bestimmten Reihenfolge:
Allerdings fing ich durch meine Fixiertheit auf Black Sabbath erst sehr spät an, auf Konzerte zu gehen. Meine denkwürdigsten bis dato:
- Dio (Wacken:Open:Air 2004) - Saxon (Wacken:Open:Air 2004) - Astral Doors (Wacken:Open:Air 2004) - Molly Hatchet (Berlin, Columbiahalle, 2005) - Iron Maiden (With Full Force 2005) Sehr, sehr schwer, aber hier sind die Alben, die mich am meisten beeinflusst haben:
- Black Sabbath - Dehumanizer - Dio - Holy Diver, Strange Highways, Magica - Ozzy Osbourne - Diary Of A Madman - Geezer - Black Science - Rhapsody - Power Of The Dragonflame - Deadsoul Tribe - alle - Ayreon - The Human Equation - Iron Maiden - Brave New World - Blind Guardian - Nightfall In Middle-Earth - Badlands - s/t - Queensrÿche - Promised Land - Dream Theater - Images And Words - Savatage - Handful Of Rain, Dead Winter Dead, The Wake Of Magellan - Astral Doors - Of The Son And The Father - Blaze - Silicon Messiah - Iced Earth - Something Wicked This Way Comes - Symphony X - The Divine Wings Of Tragedy - Whitesnake - Saints & Sinners, Slide It In - Deep Purple - Made In Japan - Led Zeppelin - Remasters - Rammstein - Mutter |