Und auch heute bleiben wir - wie bereits bei
Suborned - in der kleinen, aber feinen Schweiz.
Megora legt mit "Burning Empire" nun etwas mehr als drei Jahre nach der zur Metal Cruise erschienen Vorab-EP "Cruise Edition 2012" endlich einen Longplayer auf den Tisch, der sich sehen und hören lassen kann. Wenn man denn auch weiß, was man vor sich liegen hat. Rock? Metal? Pop?...
Sie selbst sehen sich als 'Fucking-Kick-Ass-Metal aus der Schweiz'. Angefangen in den frühen 90ern, kann
Megora auf eine breite und europaweite Fangemeinde zurückblicken, auch wenn das Debüt, "Waiting", schon etwas zurückliegt (1994) und ansonsten nur Demos/EPs veröffentlicht wurden.
Mit diversen Größen auf Tour, die da unter anderem
Machine Head und
Anthrax wären, spielen
Megora, was das Können angeht, definitiv in der Oberliga.
Für mich persönlich ist das Album "Burning Empire" zu sehr auf Radiotauglichkeit ausgelegt. Es sind keine schlechten Lieder oder dergleichen, aber es wird zu sehr auf Zugänglichkeit und Massengeschmack gesetzt. Ich finde immer wieder
Volbeat und
Linkin Park darunter. Das eine oder andere Lied fängt dann doch sehr Metal-lastig (z. B. "Felskinn") an, verliert sich dann aber auch leider wieder in dem typischen, modernen Rock, wie er vor allem in und seit den 90ern beliebt war. Das ist nicht meine Musikrichtung, dennoch kann man den Leuten, die auf die oben angesprochenen Bands (
Volbeat, Linkin Park) stehen, diese Band und dieses Album ans Herz legen. Ob es Metal ist, ist wohl eine Streitfrage.
Rock? Ja! Metal? Nein! Aber auch Rock kann zum Abfeiern animieren. Gute Laune verbreitet das Album auf jeden Fall und zum Im-Takt-mitklopfen lädt es auch das ein oder andere Mal ein.