Irish Spring Festival / Vorbericht: 14.03.2012, Bürgersaal, Helmbrechts
Irish Spring Vorbericht:
Irish Spring Festival, Bürgersaal, Helmbrechts
am 14. März 2012


Stil: Irish Folk
Vorbericht vom 10.03.2012


Norbert Neugebauer
Irischer Frühling im oberfränkischen Helmbrechts
EmmaFrischen Schwung für die neue Konzertsaison gibt's am 14. März 2012 (Beginn 20:00 Uhr) mit dem Special "Irish Spring Festival" bei den Helmbrechtser "Kulturwelten", was nicht nur Folkfans aus dem Winterschlaf reißen sollte. Das diesjährige Programm bietet bei seinem Tourneeauftritt im Bürgersaal der Stadt Helmbrechts drei interessante neue Gruppen und eine Meister-Tänzerin, die 'All Ireland Step Dance Champion' wurde. Das Line-up bringt diesmal ausschließlich Musiker aus Irland in die deutschen Säle, die mit ihrem Spiel und Tanz den Frühling herbeizaubern (sollte der bis dahin seinen Weg noch nicht in den Frankenwald gefunden haben). Zum großen Finale werden alle Beteiligten gemeinsam zur Session auf die Bühne kommen.
TulskLassen wir den Veranstalter dazu zu Wort kommen: »Seit der Premiere im Jahre 2001 hat sich 'Irish Spring' vom Geheimtipp zum wohl wichtigsten keltischen Frühlings-Folk-Festival hierzulande entwickelt. Nach Helmbrechts kommt das bisher immer ausverkaufte Festival regelmäßig seit 2010. Konsequente Ausrichtung auf hohes künstlerisches Niveau, stilistische Vielfalt, lockere Präsentation und nicht zuletzt das Ohr am Herzschlag des irischen Musik-Kosmos haben dem Festival einen exzellenten Ruf bei Zuschauern, Künstlern und Veranstaltern verschafft. Das Power-Quartett Tulsk wird einen Wirbelsturm entfesseln: Alan Doherty, der "Herr der Ringe"-Flötist und Enfant Terrible des Irish Folk, der vielseitige Sean Regan, Sänger Alan Burke und 'Master of Bass' Kelvin Busher treffen aufeinander.«
FidilUnd weiter: »2012 wird erneut eine virtuose Tänzerin den Staub von den Bühnenbrettern fegen und nicht nur den Tanzfreunden großen Applaus entlocken: Emma O'Sullivan erhielt den All-Ireland Meistertitel im 'Sean Nos Dance', der Urform des irischen Tanzes, aus dem schließlich "Riverdance" hervorging. Aus dem stürmischen Donegal kommen zwei weitere besonders auffallende Programmpunkte: Fidil, drei gestandene irische Männer mit nichts als drei Geigen, so farbenreich, virtuos und begeisternd gespielt, dass man kein weiteres Instrument vermisst. Demgegenüber stehen The Henry Girls, drei bezaubernde Schwestern, deren vokale Intensität vom rauen Klima des irischen Nordens geprägt ist, die aber immer wieder auch den Blick in die Ferne bis nach Amerika schweifen lassen...«
The Henry GirlsIrish Folk war für viele heutige Fans die Initialzündung für ihre Begeisterung für die Folkmusik. Auch zahlreiche Musiker, die in diesem Genre tätig sind, ließen sich davon inspirieren. Und über den 'Umweg' US-amerikanische Roots Music kommen die markanten Klänge von der Grünen Insel nun wieder zu uns. Es wird wenige 'Folkies' geben, die bei Tin Whistle, Bodhran, Fiddle und Cister nicht das allzu bekannte Kribbeln im Bauch spüren und gleich gute Laune bekommen. Nun, die Zeiten der Generation von Dubliners und Co., die damals die Jigs und Reels bei uns bekannt machten, sind zwar noch nicht ganz vorbei, aber junge, frische Künstler haben längst die Pubs und Bühnen erobert. Wer erleben will, wie 'Irish' heute klingt, der hat bei einem dieser Tourneeauftritte dazu beste Gelegenheit (ohne nach Irland fahren zu müssen). In Helmbrechts gibt es derzeit noch Restkarten zu einem durchaus 'grünen' Preis. RockTimes wird vor Ort sein.
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